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Zum Ende der Seite springen Fleischesser vs Vegetarier/Veganer 2
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gedankenjunkie gedankenjunkie ist weiblich
Geheime Meisterin


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Dabei seit: 01.07.2005

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"Das war vor allem in Asien gängige Praxis, die erst jetzt so langsam mit dem Milchtrinken und Fruchtzwergeessen anfangen. Hamse früher nicht, deshalb sind sie auch bestimmt so klein."
Ich höre da glücklicherweise Ironie raus. Ich hoffe, ich liege richtig damit =)


"Schon ernster ist es mit Eisen und B12. Rein vegan muss man sehr aufpassen dass man genug Eisen bekommt. "
Witzigerweise hat sich mein Eisenwert normalisiert, seit ich vegan lebe. Dieses Phänomen habe ich inzwischen auch von anderen Veganern gehört - Milchprodukte sind da wohl mal wieder unpraktisch, für gescheite Eisenaufnahme.

Bei B12 und Eisen, und eigentlich allen Argumenten in die Richtung muss man sich dennoch fragen: Warum wird B12- und Eisenmangel etc. niemals bei Omnis diskutiert? Das ist nie Thema, obwohl extrem viele Omnis genau diese Mängel haben. Trotz 'ordentlichem' bzw. normalem Fleischkonsum. Sicherlich meist nicht in einem Ausmaß, das die Gesundheit irreversibel schädigt, dennoch kann man nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, dass viele Mischköstler genau die Mängel haben, die bei Veganern immer angeprangert werden. Tatsache ist, dass man sich sowohl omnivor als auch vegan gesund als auch ungesund ernähren kann. Ungesund ist bei beiden Varianten nicht schwer. Gesund im Übrigen auch nicht.
Glücklicherweise hat sich ja inzwischen herumgesprochen, dass alles gar nicht so ist, wie bislang gern propagiert wurde. Fleisch sei nötig etc. Ich frage mich, wie lange es dauert bis die Milchlobby nicht mehr genug Macht hat, die Osteoporosemärchen aufrecht zu erhalten ^^


"Aber mir gehts auch nicht um die Möglichkeit oder Unmöglichkeit von Veganer Ernährung. Mich interessiert vielmehr warum man das tun sollte. Und vor allem, warum man es angeblich tun muss. "
Man muss gar nichts.
Es gibt gesundheitliche, umwelt-ethische, tier-ethische und menschen-ethische Gründe, vegan zu leben.
(Ethisch ist inzwischen ein fürchterliches Wort, wie ich finde, da wird man immer gleich in die Besserwisser- und Gutmenschen-Ecke gedrückt, aber andererseits sollte es ja schon jedermanns Anliegen sein, ethisch zu handeln und so wenig Schaden wie möglich hinterlassen.)
*Edit: Die Frage ist eher, wieso man es nicht tun sollte. Wenn man den Geschmack als Argument nehmen will, ist das wohl eins. Aber wenn man Pro und Contra gegenüber stellt, wiegen halt leider die Proveganen mehr, ganz objektiv betrachtet. =/ )



"Was ist der Unterschied zwischen Futtersoja und Veganersoja im Bezug auf den Anbau? "
Der Unterschied ist zum Einen, dass Menschensoja nicht genmanipuliert sein darf. Ca. 97 Prozent des weltweiten Sojaanbaus geht als Futtermittel drauf, dh für die Fleisch- und Milchproduktion. 3 Prozent werden für Tofu, Sojamilch etc. verwendet. Österreich und Frankreich sind ziemlich große Sojalieferanten für den europäischen Bedarf.
Das heißt, Veganersoja (ich nenne es jetzt mal so, obwohl ich Veganer mit Sojaallergie und Omnis mit Leidenschaftlicher Liebe zu Tofu kenne) verursacht nicht mal 3 Prozent der Regenwaldabrodung und dem ganzen Mist, der damit einher geht.
Das ist jetzt kein Anprangern, ich wollte nur schon vorgreifen, weil ich leider mal hören musste "Also ich hätte ja ein schlechteres Gewissen wenn ich Vegetarier wäre, wegen dem Sojaanbau und der Regenwaldrodung."

"Über Milch solltest du dich übrigens noch mal gründlicher informieren. Die Muttermilch von Kühen wird nicht verwendet. Die ist zu fettreich und enthält zuviel Hormone."
Wie, wofür nicht verwendet? Was hab ich denn behauptet, wofür sie verwendet wird?

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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von gedankenjunkie: 06.09.2012 19:08.

06.09.2012 18:25 gedankenjunkie ist offline E-Mail an gedankenjunkie senden Beiträge von gedankenjunkie suchen Nehmen Sie gedankenjunkie in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie gedankenjunkie in Ihre Kontaktliste ein
ArmerIrrer
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Jebus, wo bin ich hier gelandet?? Lauter Freaks grosses Grinsen grosses Grinsen
06.09.2012 19:31
gedankenjunkie gedankenjunkie ist weiblich
Geheime Meisterin


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Zitat:
Original von ArmerIrrer
Jebus, wo bin ich hier gelandet?? Lauter Freaks grosses Grinsen grosses Grinsen


...sagte ein ArmerIrrer ^^

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06.09.2012 19:35 gedankenjunkie ist offline E-Mail an gedankenjunkie senden Beiträge von gedankenjunkie suchen Nehmen Sie gedankenjunkie in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie gedankenjunkie in Ihre Kontaktliste ein
messias messias ist männlich
Der Antimann


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Dabei seit: 12.12.2004

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Ich hatte war noch nie Probleme mit Eisenmagel ode ähnlchem, aber richtig gut sind meine Werte erst seitdem ich vegan lebe. Und ich habe Bio Öko Eltern von denen der weibliche Teil auch noch Ernärungsberaterin ist. Also so wirklich schlecht habe ich mich nie ernäht.
Man achtet halt automatisch viel mehr darauf.

@Raistlin
du weißt aber schon das Daniel Bryan Veganer ist und so eine Art Leistungssport betreibt?
Und CM Punk isst inzwischen auch kein Fleisch mehr :P (tatsächlich ist er sogar fast vegan In einem Interview Anfang des Jahres sagte er er isst weder Eier noch Milchprodukte. Nur den Fisch hat er noch aufdem Ernährugsplan)
Ich kenne einige Vegetarier (und auch Veganer) die erst nach der Umstellung auf einmal angefangen haben Musken aufzubauen. Das geht wohl sehr gut.
Allerdings kann ich da nicht mitreden weil ich nie muskolös war ^^

@ArmerIrre
haaha du bis so verdammt lustig.. wie kommst du nur immer auf diese ultra gestreichen Kommentare? Sag bloß das kommt vom ständigen Vomilchkonsum!

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lightbringer lightbringer ist männlich
Geheimer Meister


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Dabei seit: 07.12.2005

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Zitat:
Original von gedankenjunkie
Wie gesagt, informiere dich. Nicht umsonst ist der stärkste Mann Deutschlands Veganer -


<klugscheiss>
Nein, der Typ ist nur Bodybuilder - das hat mit Stärke nichts zu tun. Um hier in der oberen Liga mitzuspielen, braucht es noch andere vegetarischen Zusätze grosses Grinsen
</klugscheiss>

Zitat:
Original von gedankenjunkie
Die Frage, wieso es damals zu dieser Mutation kam, ist soweit ich weiß noch nicht so recht beantwortet.

Das nennt sich einfach Evolution bzw. erschließen einer neuen Nahrungsquelle, nämlich tierische Milch. Mehr zur Evolution folgend ...

Zitat:
Original von gedankenjunkie
Aber trotzdem verstehe ich entweder deine Aussage nicht richtig oder sie ist Schwachfug Es ist ein Zeichen unseres Wohlstandes, dass wir es uns erlauben dürfen, keine Milchprodukte zu vertragen?
Was ist denn mit den Milliarden armer Leute, die nicht kurz vorm Verhungern sind und trotzdem laktoseintolerant sind? Verstehe nicht ganz, worauf du hinaus willst. Vll ergibt sich die Antwort aber auch, wenn ich mal die empfohlenen Seiten 60 ff. lese.


Hier ist es abhängig, ob diese Leute die Möglichkeit auf Kuh-, Ziegenzucht, etc. haben, entweder weil es das Land auf dem sie leben es hergibt oder weil es entsprechende Milchtiere gibt. Wichtig hier ist auch, ob es überhaupt eine Zuchtkultur in diesem Land gibt und ob der Milchkonsum überhaupt gepflegt wurde und Tatatata: Ob es eben eine entsprechende Mutation der DNA gab, was - nennen wir es mal - von zufälligen Faktoren abhängt.
Blödes Beispiel für Evolution: Schicke X Menschen auf ein Land wie z.B. Irland, auf dem es riesige Weideflächen gibt, das klimatisch aber sehr rau ist und Ackerbau entsprechend schwer ist. In diesem Fall ist es einfach ein Vorteil Milch verdauen zu können, da du die für uns Menschen eigentlich nutzlose Weidefläche in Nahrung - nämlich Milch - umwandeln kannst, ohne Tiere schlachten zu müssen. Das Töten von Tiere kannst du dir nur leisten, wenn du eine große Anzahl hat, das Melken dezimiert deine Tierpopulation aber nicht.
Wenn du dir mal die statistische Verteilung von Laktore Intoleranz googelst, dann siehst du, dass die Nordeuropäer Laktose am besten vertragen, also eben genau diese Menschen, die wie von mir beschrieben gelebt haben.

Also frei nach Darwin: Survival of the fittest.
Das Gegenbeispiel gibt es bei uns Menschen mit rohem Fleisch: Iss man ein rohes Steak und schaue was passiert grosses Grinsen
Wenn ich mich an meinen Bio Unterricht 11te Klasse noch richtig erinnere, dann diente der Wurmfortsatz (der am Darm, nicht der andere grosses Grinsen ) z.B. dem Verdauen von rohem Fleisch. Dieser ist bei uns Menschen aber mittlerweile verkümmert, da wir Fleisch ja mittlerweile braten, kochen, etc. was ja eh besser verdaulich ist - ergo. Rückbildung, da nicht mehr benötigt, was wieder andere Vorteile mit sich bringt, die ich dir hier jetzt jedoch erspare.

Zitat:
Original von gedankenjunkie
Mich würde interessieren, welcher das nicht tun würde.
Und was diese Konstruktion einer Situation immer bringen soll.

Durch mein Beispiel und deine Antwort hast du eine Aussage getroffen, die ich hören wollte grosses Grinsen
Vegetarier sein ist freiwillig und ich bin nur so lange Vegetarier, solange ich es mir leisten kann auf Fleisch zu verzichten, also nur so lange, wie genügend pflanzliche Alternativen zur Ernährung habe, genau so wie es bei uns Europäern halt der Fall ist: Wir leben im Nahrungsüberfluss. Die Nordeuropäer hatten diese Wahlmöglichkeit über tauschende Jahre nicht.


Zitat:
Original von gedankenjunkie
Für Futtersojaimporte aus dem Takatukaland gehen nun mal 'streng genommen' Menschen drauf, weil der Platz für Futteranbau verschwendet wird anstatt Menschen damit zu ernähren.


Das hat aber nichts mit dem Lebensmittelanbau an sich zu tun, sondern mit der Gier der Produzenten. Lieber Geld verdienen, als andere Menschen ernähren. Egal ob du auf entsprechendem Land nun Pflanzen anbaust, Tiere züchtest oder die nächste Staffel von RTL2's Big Brother drehst: Das Produzentenland hat nichts davon.
Fakt ist halt, dass ich mit gleichem Aufwand einfach mehr pflanzliche Nahrung anbauen kann als tierische Nahrung, "mehr" jetzt halt im sinne von energiereicher.

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- Das Leben ist eine Suche nach sich selbst -

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von lightbringer: 06.09.2012 22:00.

06.09.2012 21:59 lightbringer ist offline E-Mail an lightbringer senden Beiträge von lightbringer suchen Nehmen Sie lightbringer in Ihre Freundesliste auf
Raistlin Raistlin ist männlich
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Zitat:
Original von messias
@Raistlin
du weißt aber schon das Daniel Bryan Veganer ist und so eine Art Leistungssport betreibt?
Und CM Punk isst inzwischen auch kein Fleisch mehr :P (tatsächlich ist er sogar fast vegan In einem Interview Anfang des Jahres sagte er er isst weder Eier noch Milchprodukte. Nur den Fisch hat er noch aufdem Ernährugsplan)
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Allerdings kann ich da nicht mitreden weil ich nie muskolös war ^^


Ja, ich weiß auch von vegetarischen Bodybuildern. Das habe ich ja auch nicht in Frage gestellt , bzw. diese außen vor gelassen. Im Wrestling/Bodybuilding schlucken die aber alle Supplimente, von Aminosäuren über Whey-Proteinriegel/Drinks. Ich kenn schon unter den Fleischessern in dem Bereich niemand, der nicht zusätzlich Shakes, Pillen oder konzentrierte Riegel zu sich nimmt. Bei solchen Körpern dagegen ist das durch die normale Nahrungsaufnahme wohl eher nicht mehr zu decken. Kann man nicht vergleichen mit einer normalen Ernährung normaler Menschen.

Ich hatte es weiter oben eher in Frage gestellt, dass auch schon 'normale' Leute, die regelmässig eine Sportart ausüben oder im Fitnessstudio trainieren, mit einer rein veganischen Ernährung Probleme hätten den empfohlenen Eiweißwert zu decken. Das wurde mir ja aber anhand der Rechnung widerlegt, auch wenn ich es da trotzdem noch deutlich einfacher finde mit Putenbrustfleisch oder Thunfisch den Eiweißwert zu erreichen, statt mit nem halben Kilo Bohnen und 300 Gramm Bohnen zwinkert

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Ich bin betrügerisch, bei Drugdeals mit dir fühl' ich mich
Ähnlich wie ne Hausfrau, denn ich zieh den Lappen übern Tisch!

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Raistlin: 06.09.2012 22:24.

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gedankenjunkie gedankenjunkie ist weiblich
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"Durch mein Beispiel und deine Antwort hast du eine Aussage getroffen, die ich hören wollte
Vegetarier sein ist freiwillig und ich bin nur so lange Vegetarier, solange ich es mir leisten kann auf Fleisch zu verzichten, also nur so lange, wie genügend pflanzliche Alternativen zur Ernährung habe, genau so wie es bei uns Europäern halt der Fall ist: Wir leben im Nahrungsüberfluss. Die Nordeuropäer hatten diese Wahlmöglichkeit über tauschende Jahre nicht."

Natürlich ist es freiwillig.
Aber heute ist doch in Europa/Nordamerika gerade das Fleisch das Zeichen des Überflusses, weil du viel mehr reinstecken musst als du am Ende raus bekommst.


Zur Mutation bzgl. Laktose: Klar nennt sich das Evolution ^^ Aber es gibt verschiedene Theorien, wieso diese Mutation sich durchgesetzt hat. Ob es 'einfach so' kam weil man plötzlich Milch getrunken hat, oder ob man eine ziemlich lange Zeit aus irgendwelchen Gründen Milch zum Überleben brauchte etc. Das meine ich mit "noch nicht geklärt, wieso".

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06.09.2012 23:21 gedankenjunkie ist offline E-Mail an gedankenjunkie senden Beiträge von gedankenjunkie suchen Nehmen Sie gedankenjunkie in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie gedankenjunkie in Ihre Kontaktliste ein
lightbringer lightbringer ist männlich
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Zitat:
Original von gedankenjunkie
Aber heute ist doch in Europa/Nordamerika gerade das Fleisch das Zeichen des Überflusses, weil du viel mehr reinstecken musst als du am Ende raus bekommst.


Ich hätte es zwar anders Formuliert, aber ich denke im Kern sehen wir das gleich.
Der starke Fleischkonsum vieler Menschen ist absolut dekadent.

Aber: Die freiwillige Spezialisierung auf Nahrungsmittel ist immer ein Zeichen von Nahrungsüberfluss, egal ob Fleisch oder vegetarisch. Würdest du am Hungertuch nagen, würdest du beides essen, hauptsache satt sein.


Zitat:
Original von gedankenjunkie
Zur Mutation bzgl. Laktose: Klar nennt sich das Evolution ^^ Aber es gibt verschiedene Theorien, wieso diese Mutation sich durchgesetzt hat. Ob es 'einfach so' kam weil man plötzlich Milch getrunken hat, oder ob man eine ziemlich lange Zeit aus irgendwelchen Gründen Milch zum Überleben brauchte etc. Das meine ich mit "noch nicht geklärt, wieso".


Egal welches von beiden nun richtig ist, auf jeden Fall ist Milch verdauen können ein Überlebens- Vorteil (mit obig genannten Vorraussetzungen).

Du glaubst doch nicht etwa dass Mad Max die Donnerkuppel überlebt hätte, ware er Laktose intolerant gewesen, oder?

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von lightbringer: 07.09.2012 09:21.

07.09.2012 09:19 lightbringer ist offline E-Mail an lightbringer senden Beiträge von lightbringer suchen Nehmen Sie lightbringer in Ihre Freundesliste auf
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"Aber: Die freiwillige Spezialisierung auf Nahrungsmittel ist immer ein Zeichen von Nahrungsüberfluss, egal ob Fleisch oder vegetarisch. Würdest du am Hungertuch nagen, würdest du beides essen, hauptsache satt sein."

Natürlich. Dazu muss zwar beides da sein, aber klar.

Trotz würde und wäre verliert man aber gern das Wichtigste aus den Augen. Nämlich die vielen Dominosteine HINTER dem Fleischkonsum, ohne würde und wäre, sondern so wie 97 Prozent des Fleisches heute in Deutschland verkauft werden: konventionell.
Fakt ist einfach, und das kann man nicht schön reden, dass diese Dominosteine einzig und allein Schaden anrichten, auf allen Ebenen.

Das kann man so hinnehmen, man kann auch an seinem Konsum was ändern und öfter fleisch-/milchlos essen, aber man kann diese Tatsachen doch nicht einfach übergehen mit Anspielungen/Argumenten wie "Wenn du aber hungern würdest, dann..."

Hier hungert niemand, am Wenigsten die Omnis, weil es für die auch das meiste Angebot gibt zwinkert Und genau mit dieser Ausgangssituation muss man umgehen, nicht mit theoretischen Überlegen à la "Eigentlich ist das doch Zeichen des Überflusses."
Keiner isst Fleisch aus Solidarität zu den armen Kindern in Afrika, weil die das ja nicht haben und Verzicht rein theoretisch immer etwas mit Überfluss zu tun hat.
Dass steigender Fleischkonsum in der westlichen Welt auch steigender Hunger in armen/kargen Ländern bedeutet, wird mit dem Überfluss-Argument gern ein wenig verwischt.

Edit:
Ach übrigens kenne ich Mad Max und die Donnerkuppel nicht zwinkert
Ich weiß nur (bzw. bin davon überzeugt), dass es besser ohne ist. Gerade für unsere Gesundheit.

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Raistlin Raistlin ist männlich
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Zitat:
Original von lightbringer
Der starke Fleischkonsum vieler Menschen ist absolut dekadent.

Ich sehe dahinter kein Verfall. Im Gegenteil, ich finde es Ernährungstechnisch mehr als Sinnvoll. Wir können aus dem Vollen schöpfen um unseren Bedarf zu decken, warum sich selbst limitieren? Im Zuge einer anabolen Diät [keine Kohlenhydrate] habe ich über 6 Wochen fast nur [mageres] Fleisch gegessen und es hat meinem Körper mehr als gut getan. Um genau zu sein habe ich mich noch nie so gesund und fit gefühlt, wie in der Zeit dieser Ketose.

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